Agile Leadership erfordert, dass man auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter hört, Hindernisse beseitigt und Raum für Kreativität schafft.

In agilen Teams geht es nicht darum, Kontrolle auszuüben, sondern Vertrauen aufzubauen.

Über mich

Ich bin Dipl. Ing. (FH) der Feinwerktechnik und habe mich seit mehr als 15 Jahren dem agilen Arbeiten verschrieben. Meine Leidenschaft sind die Themen Rund um Agile Leadership und die agile Unternehmensentwicklung.

Seit 2015 bin ich Unternehmer, selbständiger Berater, Coach und Trainer. Ich berate kleine und mittelständische Unternehmen und deren Führungskräfte bei der Etablierung eines Agile Mindset, der agilen Transformation und der Skalierung ihrer Organisation.

Davor war ich in Unternehmen als Führungskraft tätig, wo ich selbst Initiator von agilen Transformationen und deren Umsetzung war.

Meine Branchenkenntnisse erstrecken sich über die Bereiche: Digitale Medien, Bildungswesen, Immobilienwirtschaft, Finanzwesen und Geräte- und Maschinenbau. Dort habe ich innerhalb von Produktentwicklungsprojekten meinen Kunden entscheidende Hilfestellungen und Impulse zur Erreichung deren Ziele geben.

Warum mir Agile Leadership eine Herzensangelegenheit ist

In meiner ersten Festanstellung genoss ich vollkommene Gestaltungsfreiheit. Als Neuling hatte ich die Möglichkeit, mich jederzeit auszuprobieren, und falls ich einmal nicht weiterkam, standen hilfsbereite Kollegen bereit, die mich unterstützten. Die Aufgaben im Team konnte ich eigenständig organisieren, ohne dass mir jemals vorgeschrieben wurde, wie ich zu handeln hatte. Ein professioneller Anspruch durchzog die Arbeit, dem ich folgte und den ich aktiv vertrat. Obwohl bestimmte Werte unausgesprochen blieben, waren sie dennoch gemeinsam geteilt. Rückblickend könnte man wohl sagen, dass das, was wir damals taten, dem Agilen Arbeiten entsprach, auch wenn dieser Begriff damals vielleicht noch nicht geläufig war.

Allerdings änderte sich dies nach einigen Jahren durch die Fusion mit einem Konkurrenten. Plötzlich trafen zwei unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander. Führungskräfte wurden entlassen, degradiert oder durch diejenigen des Fusionspartners ersetzt. Die Stimmung verschlechterte sich, und aus einem agilen Schnellboot wurde ein behäbiger Dampfer. Für mich war klar, dass es Zeit war zu gehen. Der “alte” Arbeitgeber hatte mich zwar im positiven Sinne geprägt, jedoch fand ich in meinem weiteren beruflichen Werdegang, sei es als Angestellter oder Berater, nur selten vergleichbare Unternehmenskulturen vor.

In meiner späteren Zeit als Führungskraft erlebte ich immer wieder eine Inkonsistenz zwischen meinen Überzeugungen und den Erwartungen an mich. Ich war nicht im Einklang mit meinen Vorgesetzten. Immer dann, wenn ich dachte, auf dem richtigen Weg zu sein, wurde mir ein Coaching oder ein Assessment Center verordnet, um Mitarbeiter zu beeinflussen, Dinge zu tun, die sie nicht wollten und mit denen sie sich nicht identifizieren konnten. Fragen wie “Bin ich falsch?” und “Ist meine Vorstellung von Führung eine komplette Illusion?” beschäftigten mich immer wieder.

Es dauerte eine Weile, bis ich diese Eindrücke für mich verarbeiten konnte. Heute weiß ich, dass es unterschiedliche Vorstellungen von Führung und Perspektiven darauf gibt. Meine ist eine davon, und sie ist für mich und einige andere Menschen richtig. Meine Ansicht ist richtig. Ich bin richtig. Es gibt Unternehmen, die durch einen kompletten Mindswitch ihr Führungsmodell umgestellt haben und nun werteorientiert und sinnstiftend agieren und damit erfolgreich sind.

Als Führungskraft ist es entscheidend, dass Du Dich selbst und Deine eigenen Werte reflektierst. Du musst Dir die Frage stellen, ob das Unternehmen, in dem Du arbeitest, wirklich zu Dir und zu Deinen Mitarbeitern passt und warum das so ist. Als Führungskraft gestaltest Du das Umfeld, in dem (indem) Du führst, in einem gewissen Rahmen mit. Du trägst dazu bei, dass dieses Umfeld sowohl für die Mitarbeiter als auch für Dich selbst im Einklang ist.

Für einen Vertreter der Generation X, der mit anderen Führungsprämissen aufgewachsen ist, war es ein langer Weg bis hierhin. Dennoch bin ich froh, diesen Weg gegangen zu sein.

Meine Vision

Meine Vision ist, dass Menschen morgens aufstehen und sich auf ihre Arbeit freuen, die sie jeden Tag beflügelt, weil sie sich selbstverwirklichen dürfen. Sie sehen einen Sinn darin und identifizieren sich mit den Werten der Organisation, in der sie arbeiten.

Mein Wertekompass

Manchmal ist es notwendig, einen Blick in den Spiegel zu werfen. In diesen Momenten ist es von Bedeutung, dass man sich in seinem Spiegelbild wiedererkennt. Dies betrifft nicht nur das äußere Erscheinungsbild, dessen Anblick gerne morgens, besonders nach einer durchfeierten Nacht, erheblich von der eigenen Vorstellung abweichen kann. Es bezieht sich vielmehr auf das moralische Bild, dessen Kompass durch die eigenen Werte bestimmt wird.

Um für mich selbst in meinem moralischen Spiegelbild konsistent zu sein, habe ich meine eigenen Werte hier festgehalten. Das bedeutet nicht, dass ich bereits so bin, sondern vor allem, dass ich mir selbst einen Anspruch gesetzt habe, dem ich gerne gerecht werden möchte. Zeigt mein Spiegelbild eine Abweichung, wird mein Gewissen aktiv und zwingt mich zu einer Korrektur. Offen mit diesen Werten umzugehen, bedeutet jedoch auch, mich meinem Umfeld zu stellen, das ebenso dazu beitragen soll, Abweichungen aufzuzeigen.

Sowohl mein Selbstbild als auch mein Fremdbild spielen eine entscheidende Rolle bei der Einhaltung dieser Werte. Kannst Du Dich mit den folgenden Werten identifizieren?

Mut

Mutig sein, etwas wagen

  • Meistens ist der getane Schritt im Rückblick doch nicht so mutig gewesen und die Angst vor diesem Schritt war im Rückblick unbegründet.
  • Immer, wenn meine Vorhaben etwas zu groß erschienen und mich eine leichte Angst überkam, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich verließ die Komfortzone und förderte mein persönliches Wachstum.

Verantwortungsbewusstsein

Verantwortungsvoll handeln

  • Für alles, was man tut, die volle Verantwortung übernehmen. Vom kleinen Fauxpas bis hin zum großen Fehler.
  • Für mich ist es eine selbstverständliche Haltung, sowohl nach außen als auch nach innen. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann bin ich bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen. In solchen Momenten frage ich mich oft, was ich anders, besser oder richtig hätte machen können.

Offenheit

Offen sein für Menschen

  • Jedem Dialog und jeder Begegnung mit Offenheit begegnen, selbst wenn anfängliche innere Vorbehalte bestehen. “Ich bin OK, Du bist OK.”
  • In den meisten Fällen waren meine Bedenken gegenüber Begegnungen immer unbegründet. Menschen haben ihre eigene Situation und Gedanken, die sie zu Handlungen veranlassen. Das bedeutet nicht, dass ich ihre Meinung teilen muss, sondern dass ich ihre Motivation verstehe.

Offen sein für Neues

  • Offen für Neues sein. Dinge ausprobieren, analysieren. Entweder weiterführen, adaptieren oder verwerfen.
  • Das Ausprobieren von Neuem hat mich stets einen Schritt weitergebracht, besonders wenn ich den Mut dazu aufgebracht habe. In der Vergangenheit habe ich durch diese Herangehensweise meine Grenzen verschoben und ein neues persönliches Level erreicht.

Respekt

Respektvoll sein

  • Jedem Menschen respektvoll gegenübertreten. Jeder steht an seinem eigenen Punkt. Wir begegnen uns sowohl menschlich als auch fachlich auf Augenhöhe.
  • Gegenseitiger Respekt bildet die Grundvoraussetzung für gemeinsame Vorhaben. Meine besten Ergebnisse in der Zusammenarbeit entstanden immer dann, wenn gegenseitige Augenhöhe vorhanden war.

Menschlichkeit

Menschlich sein

  • Dem Gegenüber als Mensch und Individuum mit Emotionen und Gefühlen begegnen.
  • Im Alltag neige ich oft zur Abstraktion. Diese Abstraktion schafft Distanz. In solchen Momenten bedarf es nicht nur des oft zitierten “Schritts zurück”, sondern vielmehr des Schritts nach vorne, um den Menschen wieder als Individuum mit all seinen Facetten wahrzunehmen.

Hilfsbereitschaft

Hilfsbereit sein

  • Menschen in ihrem Wachstum unterstützen und ihnen im Rahmen meiner Möglichkeiten Hilfestellung leisten.
  • Es ist klar, dass Menschen manchmal Hilfe benötigen, um voranzukommen. Ich frage mich oft, wie ich dies bewerkstelligen kann. Bei einer langfristigen Unterstützung ist es wichtig, dass ich selbst dabei keinen Schaden erleide, da ich sonst nicht mehr helfen kann. Die Abwägung zwischen “ausgenutzt werden” und echter Hilfestellung war in der Vergangenheit für mich eine echte Herausforderung.
    Heute ist für mich auch ein klares “Nein” selbstverständlich, vor allem, wenn dieser Mensch in der Lage ist, sich selbst zu helfen.

Fairness

Fair sein

  • Für Gleichgewicht sorgen, sowohl in Entscheidungen als auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.
  • Manchmal sind unbequeme Schritte notwendig, um Entscheidungen herbeizuführen. In solchen Momenten ist es wichtig, ein ausgeglichenes Beziehungskonto zu führen. Dies erwarte ich von mir selbst und auch von meinen Partnern.

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